Samuell Hahnemann 1755 - 1843  
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Leser-Forum
Aus Homöopathie-aktuell 3/2000


- aus Briefen an Herausgeber und Redaktion -
Für den Inhalt veröffentlichter Leserzuschriften übernimmt die Redaktion keine Verantwortung. Aus Platzgründen muß sich die Redaktion sinngemäße Kürzungen vorbehalten.
 

Schüttellähmung

Sehr geehrte Damen und Herren,

als ich heute in Ihrer Ausgabe Nr. 3/99 das Arzneimittelbild von Gelsemium von Dr. Gerhardus Lang las: Zittern, Schütteln, Lähmung, durchzuckte mich der Begriff „Schüttellähmung“. Beim Durchblättern mehrerer Indikationslisten zeigte sich: keine erwähnt den M. Parkinson. Gibt es darüber keine Berichte: Gelsemium bei M. Parkinson?

Dr. med. H. Vogelsang

Anm. der Redaktion: Im Repertorium von Kent steht unter Lähmung Paralysis agitans neben anderen Mitteln auch Gelsemium, so daß offensichtlich Heilungen dieser Krankheit mit dem Mittel beobachtet wurden. Aber da noch andere Mittel in dieser Rubrik aufgeführt sind, benötigen wir immer zusätzlich weitere wahlanzeigende Symptome, um Gelsemium zu verordnen. Eines der wichtigsten Symptome ist: „Furcht, die Selbstkontrolle zu verlieren“. Wenn dieses noch durch weitere Symptome aus dem Gemütsbereich unterstützt wird, so durfte auch bei Schüttellähmung eine Heilung zu erwarten sein. (Dr. G. Lang)


Wachstumsprobleme bei Kindern

Sehr geehrte Damen und Herren,

kann mir jemand einen Tip geben? Kinder haben mitunter Schmerzen, wenn sie einen Wachstumsschub machen. Gibt es da ein Mittel in der Homöopathie? Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören.

Danke und mit freundlichen Inselgrüßen

Rainer R. (Wangerooge)

Anm. der Redaktion: Die „Wachstumsschmerzen“ der Kinder zeigen meistens an, daß sie eine potenzierte PhosphorVerbindung brauchen. Phos., Acidum phos., Calcurea phos. bessern oder beheben dieses Problem in vielen Fällen.
(Dr. Rampold)


Neurodermitis

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Ausgabe Nr. 4/99 der HOMÖOPATHIE-aktuell habe ich mit Interesse die Leserbriefe gelesen. So wie Frau Katharina L. aus Marburg leide ich unter Neurodermitis - bislang mit ersten Erfolgen in der klassisch-homöopathischen Behandlung. Nun erwarte ich ein Kind und möchte wie Frau L. mich nur einer homöopathisch ausgerichteten Gynäkologin anvertrauen. In einem weiteren Leserbrief geben Sie in der Beantwortung an, daß Sie bei der Findung von Arzt-Adressen behilflich sind. Den Unkostenbeitrag in Höhe von 10,- DM begleiche ich im Wert von Briefmarken.

Mit freundlichen Grüßen
Eva Maria K. (Münster)


Krampfadern veröden lassen

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit meiner ersten Schwangerschaft leide ich unter ausgeprägten Krampfadern am rechten Unterschenkel. Durch eine tiereiweißfreie Vollwerternährung (nach Bruker) und homöopathische Behandlung ließen sich die Beschwerden auf ein Minimum reduzieren, die lästigen Kompressionsstrümpfe benötige ich jetzt nicht mehr. Beschwerden treten nur noch während der Periode und bei sehr warmem Wetter auf, allerdings sind die Durchblutungsverhältnisse des Beines langfristig gesehen sicherlich nicht die besten, und ein kosmetisches Problem sind die Krampfadern auch.

Aus diesem Grund würde ich mir gern die Krampfadern nach der Methode von Prof. Linser veröden lassen. Hierzu wird eine 27% Kochsalzlösung in die betroffene Vene gespritzt. Nach Bruker sind Krampfadern ernährungsbedingt und Neubildungen, die keine Funktion haben.

Ich möchte gern wissen, ob solch eine Methode als Unterdrückungsmaßnahme angesehen werden muß. Nachdem ich als homöopathischer Laie die „Chronischen Krankheiten“ von Allen gelesen habe, bin ich sehr verunsichert, ob ich nicht mit der Beseitigung der Krampfadern schlimmere Leiden heraufbeschwöre.

Für eine Stellungnahme wäre ich Ihnen sehr dankbar. Viele freundliche Grüße
Heike II. (Melle)

Anm. der Redaktion: Ich persönlich habe bisher keine chronischen Schädigungen gesehen, die auf Krampfaderverödung gefolgt sind. Selbstverständlich kann es, wie bei jeder Operation, zu direkt durch den Eingriff bedingten akuten Problemen kommen. Diese wären meines Erachtens homöopathisch gut beherrschbar und kein Grund, von der geplanten Verödung abzusehen. Ich halte den beschriebenen Eingriff für akzeptabel.
(Dr. Rampold)


Homöopathische Weiterbildung für Zahnmediziner

Sehr geehrte Damen und Herren,

... möchte ich nachfragen, welche Möglichkeiten für Zahnmediziner bestehen, sich auf dem Gebiet der Homöopathie weiterzubilden? Welche Voraussetzungen muß man für die Qualitätsprufung „Homöopathie für Zahnmediziner“ des Deutschen Zentralvereins für Homöopathie erfüllen?

Dr. Joachim D. (Frankfurt/Main)

Anm. der Redaktion: Es gibt derzeit eine Reihe von Instituten und Akademien, die Kurse „Homöopathie für Zahnmedizin“ anbieten. Seit 1991 ist Herr Dr. H.-W. Feldhaus Koordinator aller Zahnärztekurse des DZVhÄ. - Die Anschrift lautet:
Dr. med. dent. Heinz-Werner Feldhaus, Lönsweg 3, 48477 Hörstel. (Dr. Schiller)


Dokumentation: 10 Exemplare für Arbeitskreis

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Arbeitskreis ist so begeistert von der Zusammenstellung
„HOMÖOPATHIE - Wer? Wo? Wie? Was?“, daß wir gerne zehn Exemplare gegen Bezahlung bestellen möchten. Ist das wohl möglich?

Mit freundlichem Gruß

Roswitha Held, Arbeitskreis Idstein

Anm. der Redaktion: Wir freuen uns über die vielfältigen positiven Reaktionen über die Dokumentation.
Die Dokumentation ist gegen eine Kostenbeteiligung von 30,- DM zzgl. 3,- DM Porto zu erhalten bei: Deutsche Gesellschaft zur Förderung naturgesetzlichen Heilens eV., Felix-Fechenbach-Straße 39, 32756 Detmold, Tel. 05231/68 0000, Fax 05231/629957.


Vithoulkas-Vortrag

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrer neuesten Zeitschrift berichten Sie davon, daß Herr Vithoulkas zum Thema „Möglichkeiten der homöopathischen Therapie bei HIV-lnfektion“ einen Vortrag gehalten hat. Da ich auch HIV-Patienten behandle, bitte ich Sie freundlich, mir diesen Vortrag möglichst in schriftlicher Form zu übersenden. Sollte dies nicht möglich sein, evtl. in Form einer Kassette. Selbstverständlich erstatte ich die Kosten hierfür.

Für Ihre Unterstützung bedanke ich mich sehr herzlich. Mit freundlichen Grüßen

Naturheilpraxis Wilfried P. B.
(Köln/Ehrenfeld)

Anm. der Redaktion: Wir freuen uns über die große Resonanz auf die Erwähnung des Vithoulkas-Vortrages in HÖ-aktuell Nr. 2/00. Veranstalter des Vithoulkas-Vortrages war der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte. Die Adresse lautet: Am Hofgarten 5, 53113 Bonn, Tel. 0228/2425330, Fax 0228/2425331. Bitte wenden Sie sich direkt dorthin - mate -


Begeistert von HÖ-aktuell

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für die schnelle Zusendung der telefonisch erbetenen Unterlagen. Die beigelegten Exemplare der Zeitschrift HOMÖOPATHIE-aktuell haben mich so begeistert, daß ich Ihrer Gesellschaft umgehend beitreten möchte, um diese gute Sache zu unterstützen. Den Antrag auf Mitgliedschaft lege ich bei. Den Jahresbeitrag von 60,- DM habe ich heute überwiesen, bitte Sie aber um Zusendung einer Einzugsermächtigung für das nächste Jahr. Außerdem möchte ich noch folgende Ausgaben von HÖ-aktuell nachbestellen und mich für die beiden Seminare anmelden...

Mit freundlichen Grüßen

Ellen G.-H. (Langenfeld)


Impfungen - Was tun?

(Leser-Forum - HÖ-aktuell Nr. 2/2000, Seite 3)

Sehr geehrte Damen und Herren,

es gibt einen Verein „Eltern für Impfaufklärung“, Vorsitzende: Angelika Kögel-Schauz, Tel. 0821/ 881276 (nach 20 Uhr am besten anrufen), Fax 0821/8 153576.

Außerdem eine Internet-Seite, auf der auch über Impfschäden informiert wird:
www.groma.ch.

Ohne homöopathischen Arzt als Unterstützung würde ich mich nicht trauen, meine Kinder nicht zu impfen. Die Probleme mit den Gesundheitsbehörden beginnen beim Eintritt in den Kindergarten (Tuberkulinprobe wird gefordert) und bei jedem Klinikbesuch, bei Kindern ja meist unfreiwillig, kommt man schnell in Argumentationsnöte, wenn man als Mutter den Schulmedizinern gegenüber steht. Leider stößt man dort auf sehr wenig bis gar kein Verständnis.

Auch nicht alle homöopathischen Ärzte sind den Impfungen gegenüber vollkommen ablehnend. Wir hatten vor ca. drei Jahren einen guten Vortrag darüber von einem Dr. Ulrich Koch aus der Frankfurter Gegend. Er hat auch die Broschüre über das Impfen für die Carstens-Stiftung „Natur und Medizin“ geschrieben.

Noch etwas für unseren Verein: Die Mitgliederzahl steigt weiter, deshalb schicken Sie uns ab der nächsten Ausgabe bitte 35 Hefte.

Mit freundlichen Grüßen

Homöopathischer
Laienverein Pfalz e. V.
Angelika Nissler (Vorsitzende)


Interesse an Arbeitskreisen?

Zur Zeit nehmen neue Arbeitskreise der
Deutschen Gesellschaft zur Förderung naturgesetzlichen Heilens e.V. in 61130 Nidderau und in 32107 Bad Salzuflen ihre Aktivitäten auf.
Möchten Sie mitgestalten? Mitarbeiten?

Auskünfte durch:

Deutsche Gesellschaft
zur Förderung naturgesetzlichen Heilens e.V.

Felix-Fechenbach-Str. 39, 32756 Detmold
Tel.: 0 52 31 - 68 00 00
Fax: 0 52 31 - 62 99 57
E-Mail: info@homoeopathie-aktuell.org

 

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