Samuell Hahnemann 1755 - 1843  
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Krebs – die späte Antwort des Körpers


Perspektiven homöopathischer Krebstherapie

Dokumentation nach einer Vortragsveranstaltung der Deutschen Gesellschaft zur Förderung naturgesetzlichen Heilens mit Prof. Dr. med. Walter Köster zum Thema „Krebs – die späte Antwort des Körpers“ vom 9. November 2001 im Kreishaus Lippe in Detmold

Liebe Leserin, lieber Leser,


„Doch ist vergessen alles Weh – am nächsten Morgen beim Kaffee“. Nein, Eugen Roths heitere Philosophie vom „Verzichtenwollen“ aus besserer Einsicht und dem schließlichen „Doch tun, weil’s doch so gut tut“ stand bei dieser „Kaffee-Pause“ nicht zur Debatte. Ob nun Lebensmittel, Genußmittel oder Arzneimittel – in jedem Fall ist eine Tasse Kaffee auch ein Verständigungs-Mittel, wenn es z.B. um die Beantwortung von Fragen während einer Kongreß- oder Tagungspause geht. Und so machen Hörerinnen und Hörer auf Veranstaltungen der Deutschen Gesellschaft zur Förderung naturgesetzlichen Heilens regen Gebrauch von der Möglichkeit, auch Fragen „im Einzelfall“ zu stellen und kompetent beantwortet zu bekommen – wie hier durch Prof. Dr. Köster in Detmold. Foto: Unruh

Prof. Dr. Rolf Schwarze aus Detmold als Teilnehmer vorstehend genannter Vortragsveranstaltung fragte in HÖ-aktuell Nr. 4/2001 nach einer Möglichkeit, den Text des „hervorragenden Referats“ als Manuskript zu bekommen. Andere ebenso beeindruckte Hörer baten um ein Tondokument. Da der Vortragstext wegen seines Umfanges hier nicht veröffentlicht werden kann, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, den Vortrag hören zu können (Cassette zu 11,– Euro plus Versandkosten bei der Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft zur Förderung naturgesetzlichen Heilens – Anschrift siehe Seite 16).

Die Reaktion der Öffentlichkeit auf den Vortrag finden Sie nachstehend dokumentiert. Prof. Dr. Köster nimmt abschließend Stellung zu den Äußerungen in der Presse.

Nachstehend zunächst einige einführende Worte von Prof. Dr. Köster zum Thema:

„Klassische Homöopathie ist die Chance für eine Medizin, die wirklich heilt. Ihre Revolution entsteht daraus, daß sie den Menschen nicht auseinandertrennt. Sie trennt ihn nicht in Fachbereiche wie Ohren und Unterleib, sie trennt ihn auch nicht in Körper und Seele. Sie nimmt ihn so, wie er ist. Sie hört auf alles, was er sagt und zeigt. So findet sie eine Fülle von Informationen über den Kranken. Anstatt davor in die Knie zu gehen, versteht es die Klassische Homöopathie, daraus einen einzigen roten Faden zu gestalten. Sie erfüllt damit den Traum von Aristoteles, des Vaters unserer Wissenschaft.

Wer mit dieser Kenntnis an den Krebs als eine der Geiseln unseres Jahrhunderts herantritt, dem gehen Augen und Ohren über. Schritt für Schritt gestaltet sich der Krebs, als sei er eine Lebensaufgabe, eine späte Lösung. Immer haben wir Ärzte gefragt, woher der Krebs komme. Vielleicht bietet eine andere Frage die bessere Lösung: Wofür macht der Kranke den Krebs? Dann können wir ihm möglicherweise den Sinn nehmen und ihn überflüssig machen.“

Prof. Köster stellte an zahlreichen Beispielen dar, was Homöopathie beim Krebs vermag und wo ihre heutigen Grenzen liegen. Was kann man in der Behandlung kombinieren? Was zeigt sich als fatal, welche Symptome weisen auf welche Zukunft hin? Welcher geistige Hintergrund läßt sich bei nahezu allen Krebskranken finden? Wie kann man ihn lösen? Was läßt sich prophylaktisch durch Klassische Homöopathie gegen den Krebs tun?

Der Abend schloß mit einer ausgiebigen Fragestunde.

Manfred Temme

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